Bei eee-Energieberatung klingelt das Telefon oft genau dann, wenn jemand eigentlich mitten in einem Termin steckt, Unterlagen prüft oder eine Rückfrage sauber zu Ende bringen will. Viele Gespräche fangen ähnlich an: „Ich brauche einen Energieausweis“, „Was muss ich für eine Förderung vorbereiten?“ oder „Kann mich jemand zurückrufen?“
Für das Team sind das wichtige Anfragen. Aber nicht jede Anfrage muss sofort alle unterbrechen.
Die Telefon-KI von eee-Energieberatung nimmt den ersten Kontakt an, fragt die wichtigsten Punkte ab und macht daraus eine brauchbare Zusammenfassung. Bei einfachen Anliegen gibt sie eine erste Orientierung auf Basis hinterlegter Informationen. Sobald es fachlich wird, leitet sie sauber an das Team weiter.
Aus einem Anruf wird ein sauberer Vorgang
eee-Energieberatung aus Wetter (Ruhr), geführt von Björn Boekhoff, berät rund um Energieausweise, Sanierung, Fördermittel und energieeffizientes Bauen. Genau in diesem Umfeld ist Telefonie oft kleinteilig: Kontaktdaten, Objektadresse, Anliegen, Bestand oder Neukunde, gewünschter Rückruf.
Vorher war die Frage oft: Wer nimmt den Anruf an, wer schreibt mit, wer gibt es weiter? Heute bringt die KI erst einmal Struktur rein.
Sie nimmt Anrufe entgegen, wenn gerade niemand frei ist.
Sie erkennt, ob es zum Beispiel um Energieausweis, Sanierung, Förderthemen, einen bestehenden Vorgang oder eine Kooperationsanfrage geht.
Sie fragt die Informationen ab, die das Team für den Rückruf wirklich braucht.
Sie fasst das Gespräch so zusammen, dass daraus direkt ein nächster Schritt werden kann.
Die Grenze war klar: Ruhrpott ja, Klamauk nein
Der besondere Teil des Projekts war die Stimme. eee wollte keine austauschbare Standard-KI, sondern eine Telefon-KI, die ein Stück Ruhrgebiet mitbringt.
Also haben wir den Sprachstil bewusst dosiert: ein „Tach auch“ hier, ein „Hömma“ dort, mal ein „kriegen wa hin“, „dat geb ich weiter“ oder „Glück auf“. Nicht in jedem Satz. Nur dann, wenn es passt.
Ruhrpott ist hier kein Gag. Es ist ein kleiner Teil der Marken- und Gesprächsgestaltung. Die KI soll nahbar wirken, aber nicht gespielt. Regional, aber nicht aufdringlich.
Warum die Stimme nicht egal ist
Dialekt funktioniert am Telefon nur, wenn Timing, Betonung und kleine Reaktionen sitzen. Sonst klingt es sofort nach Show.
Für die Stimme haben wir mit ElevenLabs V3 Conversational gearbeitet, einem Modell für expressive Sprachagenten. Entscheidend war aber nicht der Modellname, sondern die Abstimmung: Wann klingt ein „Hömma“ charmant? Wann ist es zu viel? Wo braucht die KI Ruhe statt Spruch?
Die Technik war Mittel zum Zweck. Am Ende sollte niemand denken: Da spielt jemand Dialekt nach. Der bessere Eindruck ist: Das passt irgendwie zu hier.
Nach dem Gespräch zählt die Zuordnung
Der eigentliche Effizienzgewinn liegt nicht allein in der Stimme. Er kommt danach.
Nach dem Telefonat ordnet das System das Anliegen einer Kategorie zu. Anschließend bekommt nur die passende Ansprechperson eine kurze SMS mit den relevanten Informationen. Nicht das ganze Team. Nicht irgendein Sammelpostfach, das später wieder sortiert werden muss.
So bleibt eee erreichbar, ohne dass jedes Telefonat sofort als Unterbrechung im ganzen Unternehmen landet.
Was sich im Alltag ändert
Für eee heißt das: weniger Zuruf, weniger internes Weiterreichen, schneller verwertbare Rückrufinformationen. Und trotzdem geht kein Anruf einfach unter.
Die Telefon-KI ersetzt keine Energieberatung durch das Team. Sie übernimmt die ersten Minuten: freundlich rangehen, verstehen, einordnen, zusammenfassen und weitergeben.
Wenn viele Anrufe ähnlich beginnen, ist genau dort oft der beste Einstieg für einen KI-Telefonassistenten. Nicht, weil die KI alles besser weiß. Sondern weil sie die Wiederholung zuverlässig übernimmt und Menschen wieder mehr Ruhe für die eigentliche Arbeit lässt.
Danke an Björn Boekhoff und eee-Energieberatung für das Vertrauen und für diesen ungewöhnlich guten Auftrag.





